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Microsoft unterstützt Exchange 2007 nur noch auf 64bit Systemen, was natürlich auch den Einsatz von Windows 2003 Server 64bit zwingend voraussetzt. Dennoch ist Exchange 2007 auch auf 32bit Systemen lauffähig und kann in dieser Form ohne weiteres im Lab betrieben werden. Eine 64bit Version war auch bereits für Exchange 2003 verfügbar, kann aber mit der Leistungsfähigkeit von Exchange 2007 noch besser ausgenutzt werden.
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High Availability und Autodiscover
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Mit Local Continuous (LCR) und Cluster Continuous Replication (CCR) sowie Autodiscover von Outlook gibt es neue Möglichkeiten, die Verfügbarkeit des Exchange Systems zu erhöhen. Durch die Replikation der Exchange Mail-Datenbank auf einen zweiten Exchange Server via Log Shipping (CCR) kann bei einer Störung auf den zweiten Server ausgewichen werden. Outlook 2007 Anwender werden dann aufgrund des neuen Autodiscovery Features automatisch wieder mit dem Exchange Server verbunden, der ihr aktives Postfach hostet.
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Keine Routinggruppen, keine administrativen Gruppen mehr
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Exchange 2007 Server kennt weder administrative Gruppen noch Routinggruppen. Die Replikationstopologie der Exchange 2007 richtet sich nun nach der Site Topologie des Active Directory. Die administrativen Gruppen, die bislang einen weitere Ebene der Berechtigungsverwaltung darstellten, entfallen. Die Berechtigungsvergabe erfolgt auf Ebene der Organisation und danach direkt auf den einzelnen Servern. Dafür werden auch neue Standard-Administratorengruppen für Exchange 2007 eingeführt.
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Exchange Management Console und Exchange Management Shell
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Exchange 2007 bietet zwei unterschiedliche Werkzeuge für die Verwaltung der Organisation. Die neue GUI, die Exchange Management Console (EMC), sorgte für einige Aufregung. Während das Design-Ziel, mit wenigeren Klicks zum eigentlichen Task zu kommen, erreicht scheint, überraschte die EMC mit einem stark eingeschränkten Funktionsumfang gegenüber dem Exchange 2003 System Manager. So fehlt die Administration der Public Folder komplett und auch die Berechtigungsvergabe auf Postfächer ist nicht möglich. Microsoft lässt die komplette Verwaltung von Exchange 2007 derzeit nur durch die Exchange Management Shell (EMS) zu, einer auf der Windows Power Shell basierenden Befehlszeilen-Applikation. Diese ist wirklich gut gelungen und intuitiv zu erlernen und vereinfacht die Automatisierung von Aktionen. Die Verwaltung eines Public Folder Trees mit 30.000 Ordnern macht damit aber dennoch keinen Spass.
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